Sportdisziplin «TeamFight» – die Kunst der Gruppenkämpfe. Diese Disziplin ist neu und einzigartig.
Der Kampf findet zwischen zwei Teams statt. Jedes Team besteht aus drei Kämpfern. Der Stil und die Methoden des Kampfes sind eine Symbiose aus allen bestehenden Kampfsportarten.
Die Kämpfe finden in einem speziellen ovalen Ring mit niedriger und weicher Abzäunung statt.
Die Aufgabe jeder Mannschaft ist es, den Gegner gemeinschaftlich oder einzeln unter Verwendung der erlaubten Techniken auf den Boden zu reißen (sodass dieser den Boden zumindest mit einem dritten Punkt berührt) oder mit einem Schlag zum Knockout zu führen. Erlaubt sind Schläge, Tritte, Würfe, Schubse und kurzzeitiges Festklammern. Das Angreifen eines Teams auf einen einzelnen Kämpfer ist ebenfalls erlaubt. Die Fighter, die den Boden mit einem dritten Punkt berühren müssen unverzüglich und ohne Vorwarnung den Ring verlassen, einen speziellen Platz (den X-Point) einnehmen und innerhalb von max. zehn Sekunden in den Ring wieder zurückkehren. Während dieser kurzen Zeit ist das Gegnerteam in der überzahl und somit im Vorteil und kann das Team mit der Minderheit angreifen.
Jeder Fighter, der den Ringboden mit einem dritten Punkt berührt bzw. zu Boden geht (genannt Knockdown) oder die Regeln verletzt, erhält einen Strafpunkt. Die Strafpunkte werden während des gesamten Kampfes summiert.
Fighter, die nach einem Knockdown nicht fähig sind, den Kampf ordnungsgemäß fortzusetzen, die X-Point Zone nicht rechtzeitig verlassen oder eine Höchstzahl der Strafpunkte erreicht haben, müssen den Ring räumen. Ist dies der Fall, ertönt ein Gong - die Runde ist somit beendet. Die Gegnermannschaft muss ebenfalls einen Kämpfer aus ihrem Team entlassen.
Zu Beginn einer neuen Runde muss die Anzahl der Kämpfer in jedem Team immer gleich sein (erste Runde: drei gegen drei; zweite Runde: zwei gegen zwei; dritte Runde: einer gegen einen). Die Dauer einer Runde ist nicht auf Zeit begrenzt. Sie ist erst dann beendet, wenn einer der Kämpfer ausgeschieden ist. Gewonnen hat das Team, dessen Kämpfer in der dritten Runde gesiegt hat.
Da der Kampf aus gleichzeitig bis zu sechs Kämpfern besteht, ist das Eingreifen des Kampfrichters/Referee schwierig und deshalb auf ein Minimum beschränkt. Die Regeln dieser Disziplin sind so konzipiert, dass die Kämpfer gezwungen sind diese zu befolgen und sich selbst zu kontrollieren - denn die Strafpunkte werden von den drei Seitenschiedsrichtern ohne Vorwarnung zugewiesen.
Um Verletzungen vorzubeugen, sind die Kämpfer sorgfältig ausgestattet. Zwingendes Zubehör sind: Handschuhe, Helm, Tiefschutz und Zahnschutz. Nach Ermessen des Kämpfers: Brustschutz, Schutzgürtel, Knöchelbandage, Schienbeinschützer usw. Die Kämpfer kämpfen barfuss in einer speziellen Sportuniform.
Die Regeln ermöglichen jedem Mann durch ein bestimmtes Auswahlverfahren in den Kämpfen anzutreten, sie lehnen alle Privilegien ab. Der «Ritterschlag» erfolgt nach einem besonderen Ritual.
Das Maximum an Gefühlen und Emotionen wird ausgelöst. Die Belastung der Kämpfer und die Befriedigung über ihre Fortschritte wachsen bis an den Rand des Möglichen...
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